Dieses Wochenende bietet außergewöhnliche Möglichkeiten zur Sternenbeobachtung mit klarem, dunklem Himmel aufgrund eines Neumondes. Vom schwachen Leuchten der Wintermilchstraße bis zum Höhepunkt des Ursiden-Meteorschauers – hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten. Es ist keine spezielle Ausrüstung erforderlich ; Das bloße Auge kann einen Großteil der Schönheit des Nachthimmels erkennen, doch ein Fernglas oder ein Teleskop verstärken das Erlebnis.
Freitag, 19. Dezember: Der dunkelste Himmel und die Wintermilchstraße
Der Mond erreicht seine neue Phase um 20:43 Uhr. EST (0143 GMT am 20. Dezember) bietet den dunkelsten Himmel des Monats. Während der Sommer den hellsten Kern der Milchstraße hervorbringt, ist die Wintermilchstraße ebenso atemberaubend und erstreckt sich von Cassiopeia bis zum Orion. Aus Gebieten mit minimaler Lichtverschmutzung bietet dieser schwache Bogen eine eindrucksvolle Erinnerung an die Größe unserer Galaxie.
Samstag, 20. Dezember: Jupiter als „Weihnachtsstern“
Jupiter leuchtet heute Nacht hell und erreicht eine Stärke von -2,6, sichtbar im Osten etwa 90 Minuten nach Sonnenuntergang. Einige spekulieren, dass eine ähnliche Planetenanordnung den „Weihnachtsstern“ biblischer Geschichten inspiriert haben könnte. Als mögliche Erklärung schlug der Astronom Johannes Kepler eine enge Konjunktion von Saturn und Jupiter im Jahr 7 v. Chr. vor. Ganz gleich, ob es nur Jupiter oder ein anderes Himmelsereignis war, die Brillanz des Planeten macht ihn zu einem passenden „Stern“ für diese Jahreszeit.
Sonntag, 21. Dezember: Sonnenwende und der Ursiden-Meteorschauer
Die Wintersonnenwende beginnt um 10:03 Uhr EST (1503 GMT) und markiert den kürzesten Tag des Jahres auf der Nordhalbkugel. Später wird im Südwesten kurzzeitig eine junge Mondsichel auftauchen, bevor der dunkle Himmel zum Höhepunkt des Ursiden-Meteorschauers zurückkehrt. Erwarten Sie etwa 10 Sternschnuppen pro Stunde, die vom Kometen 8P/Tuttle ausgehen. Meteore werden zwischen dem Großen und dem Kleinen Wasseramsel ausstrahlen.
Donnerstag, 18. Dezember: Orions Schwert und der Orionnebel
Nach Sonnenuntergang ist der Gürtel des Orion im Südosten gut sichtbar. Suchen Sie darunter nach Orions Schwert, einer schwachen Reihe von Sternen. In seinem Zentrum liegt der Orionnebel (M42), eine nur 1.500 Lichtjahre entfernte Sternentstehungsregion – die unserem Sonnensystem am nächsten gelegene Region dieser Art. Der Nebel erscheint als weicher Lichtschleier, der auch ohne Vergrößerung sichtbar ist.
Die kommenden Tage versprechen ein spektakuläres Himmelsschauspiel. Die Kombination aus dunklem Himmel, hellen Planeten und Meteorschauern macht dieses Wochenende ideal, um die Wunder des Nachthimmels zu beobachten.
























