Heute Nacht, am 15. November 2025, erscheint der Mond als abnehmende Sichel, wobei weniger als 20 % seiner Oberfläche beleuchtet sind. Obwohl die Sicht abnimmt, können scharfe Beobachter mit bloßem Auge immer noch subtile Merkmale erkennen, während Ferngläser und Teleskope noch mehr Details offenbaren. Diese Phase markiert einen Übergang im Mondzyklus, hin zum nächsten Neumond.
Was bedeutet der abnehmende Halbmond?
Die abnehmende Sichelphase tritt auf, wenn der Mond seine volle Helligkeit verliert und jede Nacht an scheinbarer Größe abnimmt. Derzeit ist nur ein dünner Streifen des Mondes sichtbar, der als zarter Bogen am Abendhimmel erscheint. Trotz der verringerten Helligkeit können engagierte Sterngucker markante Wahrzeichen wie den Kepler-Krater und das Aristarch-Plateau erkennen.
Mit Hilfe eines Fernglases wird das Grimaldi-Becken sichtbar, während Teleskope die Reiner-Gamma-Region sichtbar machen, ein charakteristisches Merkmal auf der Mondoberfläche. Die abnehmende Sichel signalisiert, dass sich der Mond seiner nächsten Neumondphase nähert, in der er für das bloße Auge völlig unsichtbar wird.
Wann kommt der nächste Vollmond?
Der nächste Vollmond wird am 4. Dezember 2025 stattfinden. Dieses Mondereignis markiert den Höhepunkt der Mondbeleuchtung, wobei seine gesamte sichtbare Oberfläche in Sonnenlicht getaucht ist. Der Vollmond bildet einen dramatischen Kontrast zur derzeit abnehmenden Sichel und erinnert deutlich an die zyklische Natur des Mondes.
Mondphasen verstehen: Ein 29,5-Tage-Zyklus
Die Mondphasen sind das Ergebnis seiner 29,5-tägigen Umlaufzeit um die Erde. Während der Mond seine Umlaufbahn umkreist, ändert sich die Menge des auf seiner Oberfläche reflektierten Sonnenlichts, wodurch die bekannten Phasen entstehen, die wir beobachten.
Der Mond zeigt der Erde immer die gleiche Seite, aber der Winkel, in dem das Sonnenlicht auf diese Seite trifft, variiert, was zu einem Phasenzyklus führt. Die acht Hauptphasen wiederholen sich endlos, jede einzelne stellt eine bestimmte Phase auf der Reise des Mondes um unseren Planeten dar.
Diese Phasen sind nicht nur visuelle Phänomene; Sie beeinflussen Gezeiten, Tierverhalten und sogar kulturelle Traditionen auf der ganzen Welt.
Die acht Mondphasen erklärt
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und macht seine sichtbare Seite dunkel.
- Zunehmender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (nördliche Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist beleuchtet, aber noch nicht voll.
- Vollmond: Die gesamte sichtbare Seite des Mondes wird beleuchtet.
- Waning Gibbous: Der Mond beginnt auf der rechten Seite an Licht zu verlieren.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel): Die Hälfte des Mondes leuchtet auf der linken Seite.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er verschwindet.
Die Mondphasen sind ein kontinuierlicher Zyklus, der durch seine Umlaufbewegung und das Zusammenspiel des Sonnenlichts bestimmt wird. Jede Phase bietet einen einzigartigen Blick auf unseren himmlischen Nachbarn und erinnert uns an die dynamische Beziehung zwischen der Erde und dem Kosmos





































