SpaceX hat am Dienstag, dem 2. Dezember, erfolgreich 29 weitere Starlink-Satelliten in die erdnahe Umlaufbahn gebracht und stationiert und damit seine Mission, weltweit Hochgeschwindigkeits-Internetverbindungen bereitzustellen, weiter vorangetrieben. Der Start, der von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus durchgeführt wurde, markiert den 155. Falcon 9-Flug für das Unternehmen in diesem Jahr.

Missionsdetails und Booster-Wiederherstellung

Die Falcon-9-Rakete hob um 17:18 Uhr ab. EST (2218 GMT), wobei die Satelliten etwa eine Stunde und fünf Minuten später ihren Orbitaleinsatz erreichen. SpaceX bestätigte den erfolgreichen Einsatz über soziale Medien.

Bemerkenswert ist, dass der Booster der ersten Stufe (B1077) seinen 25. Flug absolvierte und damit das Engagement von SpaceX für wiederverwendbare Raketentechnologie unter Beweis stellte. Nach der Trennung von der Oberstufe führte der Booster eine kontrollierte Landung auf dem Drohnenschiff „A Shortfall of Gravitas“ im Atlantik durch – ein Schlüsselelement zur Reduzierung der Startkosten und zur Erhöhung der Missionsfrequenz.

Erweiterung der Starlink-Konstellation

Durch die neu gestarteten Satelliten (Gruppe 6-95) erhöht sich die Gesamtzahl der betriebsbereiten Starlink-Relais im Orbit auf über 9.100. Die wachsende Megakonstellation von SpaceX ist darauf ausgelegt, unterversorgten Gebieten auf der ganzen Welt, einschließlich ländlicher Gemeinden und Regionen ohne traditionelle Infrastruktur, einen Hochgeschwindigkeits-Internetzugang mit geringer Latenz bereitzustellen.

Das schnelle Tempo der Starts von SpaceX (insgesamt 160 Missionen im Jahr 2024) unterstreicht die Dominanz des Unternehmens im kommerziellen Raumfahrtsektor. Dieser aggressive Einsatzplan wird durch die wachsende Nachfrage nach satellitengestützten Internetdiensten und das Bestreben von SpaceX, ein vollständig globales Abdeckungsnetzwerk aufzubauen, vorangetrieben.

Der anhaltende Erfolg dieser Missionen stärkt die Rolle von SpaceX bei der Neugestaltung der Zukunft der Telekommunikation und unterstreicht die zunehmende Lebensfähigkeit der weltraumgestützten Infrastruktur für wesentliche Dienste.