Es begann in den Kirchenbänken. Bevor sie die unangefochtene Königin des Souls wurde, sang Aretha Franklin als Teenager in einem Gospelchor für Jugendliche. Sie hat auch nicht gewartet. Im Alter von 14 Jahren brachte sie 1956 ihr erstes Gospel-Album „Sounds of Faith“ heraus. Das ist jung. Selbst im Branchenmaßstab ist es verblüffend.

Doch der Wendepunkt erfolgte später. 1960 wagte Franklin den Sprung von der geistlichen zur weltlichen Musik. Sie unterschrieb bei Columbia Records in New York City. Im selben Jahr erschien ihre Debütsingle „Today I Sing the Blues“. Es war ein Anfang. Keine Übernahme, nur ein Anfang.

Ihre Karriere nahm richtig Fahrt auf, nachdem sie 1966 bei Atlantic Records unterschrieben hatte. Die Dynamik nahm zu. Am Ende dieses Jahrzehnts blieb der Titel hängen. Königin der Seele. Der Titel wurde durch jahrzehntelange Gospel-Wurzeln und einen riskanten Sprung in weltlichen Ruhm erworben.